| |
| |
VW
181 (Kübel- oder Kurierwagen) |
| |
|
|
|
|
|
Der
VW Typ 181 wurde ursprünglich für die Bundeswehr
entwickelt, um einen Nachfolger für des DKW-Munga
zu finden, da dessen Produktion 1968 auslief. Der VW
181 wurde ausgestattet mit dem bewährten Boxermotor
aus dem Käfer bzw. Bus. Sicher hat bei der damaligen
Entwicklung Funktionalität Vorrang vor der Behaglichkeit
eines luxuriösen Innenraums gehabt, aber dafür
verkraftet der Kübel auch im offenen Zustand ein
paar Regentropfen, ohne dass gleich die Sitzpolster
ruiniert sind. Mit seiner robusten, kantigen Karosse,
sowie den vier herausnehmbaren Halbtüren und der
umklappbaren Frontscheibe bietet er heute jede Menge
Fahrspaß. Die offizielle Verkaufsbezeichnung 'Kurierwagen'
sollte die namentliche Verwandtschaft zum 'Kübel'
der Wehrmacht vermieden werden. |
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
Bereits
während meines Studiums in Gießen habe ich
mir in den Kopf gesetzt, nach Studienabschluss einen
solchen Wagen anzuschaffen. Warum weiss ich eigentlich
nicht mehr. Es ist weniger die Begeisterung am Militarismus.
Vielmehr ist es die spartanische und funktionale Ausgestaltung
eines solchen Fahrzeuges, die alte Technik und natürlich
ein Hauch von Individualismusstreben, denn so viele
von diesen Autos fahren nun nicht herum :-) Ende 2000
habe ich dann die Gelegenheit gehabt, mir ein entsprechendes
Restaurationsobjekt zuzulegen. Dessen Geschichte und
den heutigen Einsatz habe ich auf meiner VW-Kübel-Seite
dokumentiert. Nun endlich darf ich mich auch seit April
2008 mich als stolzer Besitzer eines Oldtimers bezeichnen.
Erst zu diesem Zeitpunkt wurde meine kleine Blechkiste
endlich 30 und hat das begehrte H-Kennzeichen bekommen. |
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
Weitere
Infos zum Fahrzeug und die drumherum existierende Szene
gibt es auf der Homepage des VW Kübel-Klub
Deutschland. Auch widmet sich ein Artikel von Wikipedia
diesem Thema. Mehr zur Kübel-Szene (Treffen, Veranstaltungen
usw.) ist unter kuebeltreffen.de
zu finden. |
| |
|
| |
|
|
|
| |
VW
183 (Iltis) |
| |
|
|
|
|
|
Der
VW Iltis wurde von der VW Tochter Audi entwickelt, um
den VW Kübel bei der Bundeswehr abzulösen
und den Fuhrpark dort um einen 'richtigen' Geländewagen
zu erweitern. Ausgangspunkt bei der Entwicklung war
der DKW-Munga, weswegen sich diese beiden Autos auch
so ählich sehen. Anforderung war es unter anderem,
möglichst viele Standard-Teile zu verbauen, um
im Fall der Fälle die Reparatur- und Wartung zu
vereinfachen. Produziert wurde von 1979 bis 1988 in
Deutschland, in den letzten zwei Jahren gab es eine
Variante mit Turbo-Diesel-Motor. Nach Einstellung der
Produktion bei Volkswagen wurde die Fertigungsstraße
an die kanadische Firma Bombardier verkauft, die den
Iltis in minimal modifizierter Form nicht nur für
die kanadischen Streitkräfte herstellte. Die belgische
Armee bezog ebenfalls den Iltis von Bombardier, jedoch
wurden die belgischen Fahrzeuge mit kanadischen Teilen
in Belgien montiert und sind dem deutschen Ur-Iltis
in vielen Punkten ähnlicher als der Kanadische.
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
Nachdem
mein Kübel fertig restauriert war habe ich begonnen,
einige Kübeltreffen zu besuchen. Dort habe ich
erleben dürfen, wieviel Spaß es macht, mit
einem alten Fahrzeug durchs (Offroad-) Gelände
zu fahren. Nach und nach keimte der Wunsch auf, einen
richtigen Geländewagen haben zu wollen, da ich
mit meinem aufwändig restaurierten Kübel keine
Offroad-Ritte machen wollte. Aus meinen Bundeswehrzeiten
war mir der Iltis ja noch bekannt. Dennoch schaute ich
mich erst um und spielte mit dem Gedanken, mir einen
Munga zuzulegen. Als ich aber vom hohen Schraubaufwand
hörte und mitbekam, dass pünktlich zur Endphase
meiner Doktorarbeit bei der VEBEG Tubo-Diesel-Iltisse
zur Versteigerung anstehen, ließ das Kalkül
in mir wachsen, mit solch einem spritsparenden ;-) Frettchen
auch mein Alltagsfahrgeschäft zu bestreiten. Ich
habe dann fleißig mitgeboten und im Sommer 2004
den Zuschlag bekommen. Im Gegensatz zum Kübel war
der Iltis in einem sehr guten Zustand. Also brauchte
der nicht restauriert werden. Einmal durchchecken und
ab zum TÜV, somit stand der Zulassung kurz danach
auch nichts mehr im Wege. Wenn ich Zeit und Muße
habe, werde ich meine Iltis-Seite
mit Bildern und etwas mehr Infos weiterbauen. |
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
Weitere
technische Infos zum Fahrzeug gibt es unter anderem
hier.
Wie beim Kübel, widmet sich ebenfalls Wikipedia
mit einem Artikel um allradgetriebe Frettchen. |
| |
|
|
|
| |
 |
 |
|
|
|