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Inhaltsskizze: |
Die rasche Entwicklung in der Informationstechnologie
hat in den letzten Jahren zu einer verstärkten
Integration des E-Learning in klassische Lehr-/ Lernprozesse
geführt. Jedoch ist festzustellen, dass das Angebot
hochwertiger E-Learning-Materialien noch gering ist.
Eine Ursache ist, dass in vielen Gestaltungsbereichen
konkurrierende Interessenlagen zwischen didaktischen,
ökonomischen und technischen Sachverhalten aufeinander
treffen. Diese werden häufig nicht integriert,
sondern isoliert betrachtet. Dies hat die Konsequenz,
dass wichtige Tatbestände vernachlässigt werden.
Beispielsweise eignen sich konventionelle E-Learning-Materialien
aufgrund ihrer mangelhaften Adaptionsfähigkeit
nur für homogene Zielgruppen und können nur
einfache Wissensstrukturen vermitteln. Bei diesen Produkten
werden die Lerninhalte in kleine Einheiten gegliedert
und aneinander gereiht. Dies steht jedoch im Widerspruch
zur Gestaltung von kognitivistisch oder konstruktivisch
geprägten Lehr-/ Lernmaterialien, die komplexe,
netzwerkartige Inhalte aufweisen und zur Vermittlung
höherer Wissensstrukturen konzipiert sind. Auch
werden bei der Realisierung vornehmlich technische Fragestellungen
in den Vordergrund gestellt. Die erzielten Ergebnisse
sind jedoch aus didaktischer Sicht unbefriedigend und
mit mangelnder Akzeptanz bei Lehrenden und Lernenden
verbunden.
Die Entschärfung des Spannungsfeldes zwischen didaktischen
Überlegungen, Erfordernissen des Software-Engineering
und ökonomischen Aspekten kann erfolgen, indem
die drei Perspektiven mit einem hohen Wirkungsgrad miteinander
vereinbart werden. Eine Möglichkeit hierzu beschreibt
dieses Buch. Es entwickelt ein modulares Produktkonzept,
welches den Autoren, Produzenten, Betreibern und Anwendern
von E-Learning-Materialien gleichermaßen erlaubt,
auf möglichst einfachem Wege eine individuelle
Konfiguration vorzunehmen, um beispielsweise gezielt
Inhalte oder Funktionen ein- und auszublenden, ohne
die Betriebsfähigkeit des gesamten Produkts nennenswert
zu beeinträchtigen.
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